Das Wikingerboot füllt sich mehr und mehr


In der laufenden Woche haben weitere Spieler des aktuellen Kaders ihre Zusage für die  kommende Spielzeit gegeben und sich somit einen Platz auf der Wikinger Kogge gesichert.


 Das Wikingerboot füllt sich mehr und mehr

Ziel und Wunsch der Verantwortlichen der HSG Dudweiler/ Fischbach war es, dass es gelingt, möglichst viele Jugendspieler in der Art auszubilden, dass ein reibungsloser Übergang vom Jugend- in den Erwachsenenbereich gelingt.

Spieler, die bereits seit Kindesbeinen an für diesen Verein spielen, sollten auch nach Ablauf ihrer Jugendspielzeit, auf einem anspruchsvollen Niveau, die Gelegenheit haben, weiterhin ihrer Leidenschaft nachzugehen.

Aus diesem Grund freut es die Verantwortlichen ungemein, dass es nun gelungen ist, nach Tim Andler, auch die Nachwuchstalente Luca Schichtel, Moritz Willscheid und Jonas Ziegler für ein weiteres Jahr im Dress der HSG auflaufen zu lassen.

Der Rückraumspieler Luca Schichtel, der in Saarbrücken an der Universität des Saarlandes in diesem Semester sein Studium aufgenommen hat und in Dudweiler wohnt, trägt bereits jetzt schon, auch bedingt durch die schwere Verletzung von Andi Nonnweiler, viel Verantwortung und ist ein wichtiger Baustein im taktischen Konzept des Trainers.

Dieser sieht in Luca viel Potential: „Luca ist für sein junges Alter körperlich bereits sehr weit. Er verfügt über ein gutes 1:1 Verhalten und eine gute Sprungkraft. Gleichzeitig zeigt er auf der halblinken Seite bereits jetzt, dass er bereit ist, die ihm gegebene Verantwortung zu tragen.“

Luca zögerte keine Sekunde, als die Frage nach einer weiteren Spielzeit im Raum stand: „Ich fühle mich in der Mannschaft super wohl. Habe im vergangenen halben Jahr viel gelernt und denke mich in dieser Mannschaft super weiter entwickeln zu können. Momentan fühlt es sich in jedem Spiel einfach gut an aufzulaufen und Erfolge zu feiern.“

Ebenso zufrieden ist Rechtsaußen Moritz Willscheid, der ebenfalls großes Potenzial besitzt. Er möchte sich vor allem individuell weiter entwickeln: „Der Verein gibt mir die Chance in der Saarlandliga auf einem sehr guten Niveau Erfahrungen zu sammeln. Die Mannschaft ist gut besetzt und ich fühle mich als wichtiger Baustein im Team. Bei unserer Spielweise kann ich meine Stärken ausspielen und hoffe weiterhin mich gut zu entwickeln.“

Auch der Trainer sieht dies ähnlich: „Mit Moritz haben wir einen Rechtsaußen dazu bekommen, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Ich mag das sehr und auch im Team kommt er damit gut an. Gleichzeitig hat er sich nahtlos eingefügt und lernt jeden Tag dazu. Sein Umschaltspiel ist top und er wird weiterhin individuell an seinem Wurf arbeiten, dann sehe ich große Möglichkeiten für ihn.“

Auch bereits in der Herren 1 öfter dabei ist Kreisläufer Jonas Ziegler. Er will in der kommenden Rückrunde und auch der darauffolgenden Saison angreifen: „Ich weiß, dass ich körperlich zulegen muss. Am Kreis hat man im aktiven Bereich weniger Freiräume und muss sich daher besser durchsetzen können. Ich werde aber alles tun, um mich stetig zu verbessern.“

Der Trainer sieht hier keine Probleme: „Ziggi bekommt einen individuellen Plan von mir, der vor allem die Bereiche Kraft und Koordination abdeckt. Diesen Plan muss er zusätzlich abarbeiten, dann ist er auf einem guten Weg. Ich vertraue ihm in dieser Hinsicht und denke auch er wird noch auf sich aufmerksam machen.“

Fast schon ein „Alter Hase“ ist Marco Schuler, der mittlerweile zu den Stammspielern zählt. Auf verschiedenen Rückraumpositionen einsetzbar, ist Marco aufgrund dieser Variabilität ein wichtiger Faktor. Auch sein 1:1 Verhalten zählt definitiv zu seinen Stärken.

Der 25-jährige, der in Kaiserslautern gerade sein Masterstudium absolviert, möchte weiterhin mit seiner HSG erfolgreich sein: „Ich wollte unbedingt dabeibleiben. Die Mannschaft ist top. Alle halten zusammen und haben gemeinsame Ziele. Gleichzeitig will ich meinen Teil dazu beitragen und mich als Leistungsträger etablieren.“

Auch lange dabei ist Torhüter Daniel Weber. Eine handballverrückte Person im positiven Sinn. Wenige Spieler können von sich behaupten das Vereinswappen (Wikingerkopf) auf der Wade als Tattoo zu tragen.

Dies zeigt die tiefe Identifikation von „Hulk“, wie er liebevoll von seinen Kameraden genannt wird, mit dem Verein. Daher war es für Hulk auch keine Frage, ob er noch ein weiteres Jahr im Tor der HSG stehen will.

Der Trainer freut sich sehr darüber. „Hulk und ich wollen beide immer den Erfolg. Er ist absolut fixiert auf unsere Ziele. Ich könnte ihn nachts wecken und zu einem Spiel in die Halle bitten. Er würde sofort da sein.“

Die HSG Dudweiler/Fischbach freut sich weitere langjährige Spieler weiterhin in ihren Reihen zu haben. Gerade die Integration von 4 Jugendspielern in den Kader der Herren 1 zeigt, dass die HSG seinerzeit auf dem richtigen Weg war und kann nun freudig diese Spieler in ihrer Entwicklung im aktiven Bereich beobachten.

Die letzten Gespräche stehen noch aus. Es zeigt sich jedoch bereits jetzt, dass, ganz nach Trainerwunsch, seit 2 ½ Jahren eine gewisse Kontinuität Einzug gehalten hat, auf der der Verein aufbauen kann.

Punktuelle Verstärkungen sind jedoch auch geplant und werden in den nächsten Wochen wahrscheinlich auch konkreter werden. Man darf weiter gespannt sein….

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Kategorie: Allgemein, Herren, 1. Herrenmannschaft
Autor:
cmuehler 10.01.2019 10:20:30


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